Aktuelle Mitteilungen des Vorstandes

Mitgliederversammlung vom 17.1.2003 - 1. Vorsitzender wiedergewählt

Bericht über die Entwicklung des Vereins in den letzten vier Jahren meiner Amtszeit (1. Vorsitzender Udo Rauhaus)


Mitgliederversammlung vom 17.1.2003
1. Vorsitzender wiedergewählt

Mit 36 teilnehmenden Mitgliedern war die Mitgliederversammlung im üblichen Rahmen besucht, doch würde sich der Vorstand mehr Interesse wünschen, denn es wurde mit der Wahl des ersten Vorsitzenden und der Neubesetzung von vier weiteren Vorstandsämtern schon über gewichtige Belange des Vereins entschieden.
Unter dem Tagesordnungspunkt "Berichte des Vorstandes" wurden noch einmal die wichtigsten Ereignisse und die Haupttätigkeiten des Vorstandes im Jahr 2002 zusammengefasst.

Einleitend stellte der 1. Vorsitzende die aktuelle Mitgliederentwicklung dar. So hat der Verein inzwischen 171 Mitglieder, davon etwa die Hälfte im Alter von unter 27 Jahren. Wenn auch nicht alle jungen Menschen ein Pferd zu eigen haben, ist es trotzdem eine gute Grundlage für die Entwicklung des Vereins.

Die Tätigkeiten des 1. Vorsitzenden bestanden neben der allgemeinen Leitung der Vereinsgeschäfte aus folgenden weiteren Schwerpunkten:

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Aufbau und Gestaltung der Homepage www.fakur-wolfsburg.de in dankenswerter Zusammenarbeit mit Mattea Langenbach

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Pressearbeit mit "Wolfsburger Nachrichten", "Wolfsburger Allgemeine Zeitung", "Paddock", "Das Islandpferd", "Der kleine Georg"

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Akquirierung von Zuschüssen, Spenden und Sponsorengeldern für die Turnierausrichtung

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Turnierausstattung (Richter- und Sprecherausstattung, Elektoinstalation und Beleuchtung, Optimierung des Dressurvierecks, Wasserversorgung mit dankenswerter Unterstützung durch die Feuerwehr Heiligendorf

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Turnierleitung und -abrechnung

Der 2. Vorsitzende berichtete über seine erfolgreichen Verhandlungen mit dem Forstamt über die Erweiterung des Reitwegenetztes im Barnstorfer Wald sowie über seine weiteren Tätigkeitsbereiche: Zusammenarbeit mit den Heiligendorfer Vereinen, speziell die Vorbereitungen zur 850-Jahr-Feier sowie die Vorbereitung und Durchführung der ersten verpflichtenden Arbeitseinsätze der Mitglieder. Hier ist erfreulich zu erwähnen, dass alle Mitglieder Ihre Stunden abgeleistet haben.

Alle anderen Vorstandsbereiche waren im vergangenen Jahr wesentlich mit der Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung des Turniers beschäftigt.
Erfreuliches ist auch aus dem Kassenbereich zu berichten.
Die Finanzen stehen auf gesunden Füßen, ein kurzfristiges Baudarlehen konnte abgelöst werden und das Turnier konnte mit einem kleinen Gewinn abgeschlossen werden.
So war es dann nur eine Formsache, den Vorstand ohne größere Aussprache einstimmig auf Antrag des Kassenprüfers, Ralph Keeb, zu entlasten.
Im Anschluss an die Entlastung gab der 1. Vorsitzende noch einen Überblick über die Entwicklung des Vereins in der zurückliegenden vierjährigen Wahlperiode (s. Anlage) um dann, bevor er die Leitung seiner Wiederwahl in die Hände des zweiten Vorsitzenden, Manfred Koch, legte, als letzte Amtshandlung den scheidenden Vorstandsmitgliedern Monika Keeb (Jugend) und Susanne Ulrich (Schriftführung) sowie den ebenfalls nicht mehr kandidierenden Sprecherinnen der Fákur-Jugend, Kristina Buschmann und Mareen Müller, für Ihre bisherige Tätigkeit im Vorstand mit in den isländischen Farben blau-weiß-rot gestalteten Blumensträußen zu danken.

Die Neu- und Ergänzungswahlen erbrachten für die nächsten vier Jahre folgende Ergebnisse:

1.Vorsitzender: Udo Rauhaus (bei einer Gegenstimme gewählt)
Schriftführerin: Karin Buschmann
Jugendwartin: Maren (Micky) Sinnecker
Freizeitwrtin: Heidi Meyer
Sportwartin: Susanne Vogler
Kassenprüfer: Ralph Keeb
(alle einstimmig gewählt)

Die neuen Jugendsprecherinnen müssen auf einer noch einzuberufenden Vollversammlung der Fákur-Jugend gewählt werden. In den nachfolgenden Tagesordnungspunkten wurde bekannt gegeben:

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Dem Verein wurde vom Vorstand des Landesverbandes mit absoluter Mehrheit die Ausrichtung der Niedersachsenmeisterschaften vom 22. bis zum 24.8.2003 übertragen.

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Dem weiteren Ausbau der Passbahn auf die meisterschaftsfähige Länge von 250m steht nichts mehr im Wege.
Ein Bauantrag kann umgehend gestellt werden.


Im letzten Tagesordnungspunkt wurden die bisher schon feststehenden Lehrgangstermine ergänzt um Wünsche der Mitglieder. Eine Zusammenfassung der Termine 2003 wird im Paddock Heft 1/2003 veröffentlicht sowie ab Ende Februar im Internet.

In diesem Zusammenhang wurde diskutiert, dass es hilfreich sei, Vereinsinformationen wie Termine und Protokolle an Interessierte auch als E-Mail zu versenden.
Der Vorstand wurde beauftragt entsprechende Schritte vorzubereiten.
Um 23 Uhr endete die Versammlung nach einer zügig und sachlich abgehandelten Tagesordnung von fast zwanzig Punkten.

Anlage: Bericht des 1. Vorsitzenden über die Entwicklung des Vereins in seiner letzten vierjährigen Amtsperiode.

 

Bericht über die Entwicklung des Vereins
in den letzten vier Jahren meiner Amtszeit

(zu unser aller Ruhm)

Bis auf den Tag genau ist es vier Jahre her, dass im Januar 1999 unsere im Dezember begonnene Baustelle in einer Auftauphase nach wochenlangem Dauerfrost durch bis dahin nicht bekannte Quellen auf dem Grundstück geflutet wurde und stellenweise 20-30 cm unter Wasser stand.
Inzwischen haben wir seit dem Sommer im Talbereich zum 7. mal landunter, und ich denke es wäre möglich, die Bahn zum jetzigen Zeitpunkt zu bereiten.

Wir haben zusammen ein großartiges Bauwerk errichtet, das nicht nur auf Landesverbandsebene, sondern weit über seine Grenzen hinaus Beachtung gefunden hat.
Sowohl die Eröffnungsveranstaltung als auch unser erstes Turnier, die Landesverbandsmeisterschaften 2002, sind begeistert aufgenommen worden.

Bedingt durch die guten Trainingsmöglichkeiten konnte das Lehrgangsvolumen in den letzten vier Jahren erheblich ausgeweitet werden. Die daraus resultierenden Erfolge unserer Reiter auf der LVM sprechen für sich. Nicht in der Spitze, aber doch in der Breite waren die Reiter von Fákur Wolfsburg mit die erfolgreichsten Teilnehmer.

Durch beide Veranstaltungen haben wir in der Öffentlichkeit, der Politik, der Verwaltung und bei den Sponsoren höchste Anerkennung für unsere Arbeit erfahren. Der Bau der Reitsportanlage und die Durchführung der beiden großen Veranstaltungen haben sicher den breitesten Raum in der Vorstandsarbeit eingenommen, doch gibt es viele andere Punkte, die erwähnenswert wären. Ich will aber an dieser Stelle nur einige hervorheben:

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Die Mitgliederzahl hat sich von 129 im Jahr 1999 auf jetzt 171 erhöht.
Das ist eine Steigerung um 33%.

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Das Haushaltsvolumen betrug in dieser Zeit insgesamt 350.000 DM, wovon ca. 100.000 DM von den Mitgliedern in Form von Beiträgen, Privatdarlehen und angesparten Eigenmitteln aufgebracht wurden.
Die übrigen 250.000 setzten sich zusammen aus öffentlichen Zuschüssen, Bankdarlehen, Sponsorengeldern, Spenden und Turniergebühren.


Diese Zahlen zeigen, dass die Verwaltung des Vereins inzwischen Dimensionen angenommen hat, die in ihrem zeitlichen Umfang einer nebenberuflichen Tätigkeit gleichkommt.

Für mich persönlich war der Einsatz während der Bauzeit und der Vorbereitungszeit der beiden großen Veranstaltungen phasenweise eine hauptberufliche Tätigkeit, die nur deshalb möglich war, weil mein eigentlicher Beruf durch die Einrichtung der Altersteilzeit Energien freisetzen konnte, weil meine gesamte Familie mein Engagement toleriert hat und weil es viele Mitglieder im Verein gibt, die meine Ideen mitgetragen haben.
Ich werde dieses Jahr 60 Jahre alt, und da war es legitim, mich vor Weihnachten zu fragen, wie lange ich dieses Arbeitspensum noch bewältigen will, kann und - von meiner Frau aus - darf.

Ich bin zu dem Schluss gekommen, dass es nicht gut ist, einem Nachfolger unvorbereitet den Vorsitz, der nicht nur aus Repräsentation besteht, zu übergeben.
Ich möchte das Feld noch ein bisschen weiter bestellen und in den nächsten vier bis sechs Jahren, so mir die Kraft erhalten bleibt, einen bereitwilligen jungen Menschen einarbeiten, der dann meine Nachfolge antreten möchte. Drei schon angeschobene Projekte würde ich gerne noch zu Ende leiten:

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Die Verlängerung der Passbahn

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Die Ausrichtung der Niedersachsenmeisterschaften 2003

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Die Verwirklichung eines festen Wasseranschlusses

Außerdem habe ich noch eine Vision.

Ich zitiere aus einem Brief des Bundessportwartes, Florian Schneider:
"Die Landesverbandsmeisterschaften im vergangenen Sommer haben gezeigt, dass man hier hervorragenden Sport ausüben kann. Das Geläuf ist sehr gut, die Infrastruktur und die Standortfaktoren lassen hoffen, dass auch in der Zukunft die Islandpferde-Reitsportanlage von Wolfsburg zu einer der Top-Adressen im Islandpferdesport wird.
Ich hoffe, dass es gelingen wird, den Ausbau der Rennpassstrecke in absehbarer Zeit fertig zu stellen. Dann hätte die Anlage alles, was man heute benötigt, um den Spitzensport der Islandpferdereiterei ..."
- was immer er damit meinen mag - "... in die Nähe von Wolfsburg zu holen."

So Ihr denn bereit seid, mich und meine Visionen noch einmal vier Jahre zu ertragen, werde ich erneut für das Amt des 1. Vorsitzenden kandidieren.

Wolfsburg, den 17.1.2003
Udo Rauhaus



 

 

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